Leitartikel

Heute schon an Morgen denken!

Mathes Ledtje

So oft habe ich diesen Satz schon in meinem Leben gehört. Und vielen von Ihnen wird es ähnlich ergehen. In aller Munde ist er, überall begleitet er uns, und doch denken wir tatsächlich viel zu wenig über seine tatsächliche Bedeutung und dessen Wirkung auf unser Leben nach. Bereits meine Eltern wussten um die Wichtigkeit des Inhalts und erinnerten mich immer wieder mit dem Satz „Denk auch an morgen, Junge“ daran, dass es wichtig ist, sich nicht nur auf die Gegenwart mit all seinen Facetten zu konzentrieren, sondern es mindestens genauso wichtig ist, sich mit der Zukunft und den künftigen Lebensabschnitten zu beschäftigen.

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Ausbildung mit Blick in die Zukunft

Paskal Dräger

Schon zu meiner Schulzeit, mit dem blockweisem Besuch der Schornsteinfegerschule,
kam mir immer wieder vereinzelnd von Klassenkameraden zu Ohren, mit welchen vielseitigen Aufgaben meine Mitschüler in Ihrem Lehrbetrieb Verantwortung übernehmen durften. Eben jene Verantwortung, die aus Sicht der Betriebe zu Selbstständigkeit anregen soll!

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Bildung und Weiterentwicklung mit Hilfe vom BTV

Henry Vinke

Seit 8 Monaten gilt nun schon der neue Bundestarifvertrag für das Schornsteinfegerhandwerk, welcher neben den Löhnen auch die wichtige Weiterbildung der Gesellinnen und Gesellen in den Betrieben stückweit regelt. Mit beiderseitigem Einverständnis der Tarifparteien wurde festgeschrieben, dass das Handwerk gemeinsam weiterentwickelt und gefördert werden soll um einen hohen Qualitätsstandart zu gewährleisten.

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Die Tarif-Uhr ist nicht abgelaufen...

Mathes Ledtje

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

lange sah es danach aus, dass die Zeit zur Findung eines neuen Bundestarifvertrages mit unserem Sozialpartner nicht ausreicht. Durch die Mahnwachen in Berlin, Dortmund und Heilbronn konnte der Druck erhöht und gleichzeitig gezeigt werden, dass das Motto des letzten Zentralverbandstages „ DU – WIR – ALLE“ in die Köpfe der Mitglieder Einzug gehalten hat und wir gemeinsam etwas bewegen können. Diese Aktionen haben letztendlich zu einem Tarifabschluss zwischen den beiden Tarifparteien geführt. ...

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Bundestarifvertrag?

Henry Vinke

Bundestarifvertrag?

Was passiert überhaupt wenn der Bundestarifvertrag (BTV) im Schornsteinfegerhandwerk nicht mehr besteht?

Seit Mitte Juli diesen Jahres befinden wir uns in der „Tarifrunde 2015 - bist du OK?“. Seit der Veröffentlichung unseres Forderungspaketes und der Kündigung des BTV gegenüber dem Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks Zentralinnungsverband (ZIV) sieht, hört und liest man jede Menge Informationen rund um den Ablauf der Tarifrunde.

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September 2015: Der Anfang ist getan

Steffen Höchel

Der Anfang ist getan

Die Schornsteinfegergesellinnen und Gesellen im Osten sind, wenn man auf die vergangenen Jahre schaut, eher mäßig bis schlecht organisiert gewesen. Dies hat sicherlich verschiedene Gründe, welche auf den ersten Blick schwer nachzuvollziehen sind. Seit einigen Jahren ist in den ostdeutschen Bundesländern des RV Nords ein „Aufschwung“ zu beobachten. Mecklenburg Vorpommern hat hier den Anfang gemacht und auch Brandenburg zieht allmählich nach.

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Juni 2015: Nur durch Geschlossenheit kann etwas bewegt werden

Max Schröder

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

meine subjektive, ganz eigene Wahrnehmung ist, dass in den Jahren 2014/2015 in Deutschland mehr, häufiger und länger gestreikt wird als sonst. Sicher war in den letzten Wochen jeder von uns direkt oder indirekt vom Streik der Lockführer betroffen?! Oder vom Streik der Postangestellten, der Kindergärtner/-innen, vielleicht auch vom Ausstand der Lufthansapiloten?! Nein? Dann vielleicht vom Arbeitskampf der Angestellten bei Amazon und Paketlieferdiensten oder von Prosegur, die Banken und Geldautomaten befüllen!?....

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April 2015: Genies fallen nicht vom Himmel

Henry Vinke

„Max Müller ist der Auszubildende (Anfang 2. Lehrjahr) des bevollmächtigten Schornsteinfeger Herbert Meyer. Seit seinem 18. Geburtstag besitzt er den Führerschein der Klasse A und kann somit alleine ein Kraftfahrzeug führen. Er hat das Gefühl das seit diesem Tag seine Ausbildung vollständig beendet ist, denn sein Hauptaufgabengebiet liegt nicht mehr im Lernen wie es eigentlich sein sollte, sondern in dem ständigen Versuch das geforderte Arbeitspensum zu erreichen. Sein Chef hatte nämlich kurzerhand beschlossen ihn jetzt nur noch alleine zu schicken damit er die Kosten für die Ausbildung wieder herein holen kann. Immerhin kann er alleine Auto fahren und somit den gesamten Kehrbezirk alleine abarbeiten. Nach einer Woche Stress pur passierte es dann donnerstags kurz vor Feierabend. Weil er es nicht besser wusste, fegte er einen vermeintlichen Ölschornstein mit einer Haspel vom Speicher aus. Leider stellte sich heraus, dass an diesem Schornstein eine alte Holz-Zentralheizung angeschlossen war. Es passierte das Unvermeidliche – die Haspel hielt den hohen Abgastemperaturen nicht stand und schmolz dahin. Der Chef handelte schnell: die Kosten für die neue Haspel inkl. Stern wurde vom Lohn abgezogen.“

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März 2015: Alles wird gut geworden sein

Torsten Litschke

Im November 2014 haben wir Jahr 6 nach der Novellierung des Berufsrechts erreicht. Wir befinden uns am Ende des zweiten Jahres ohne Gebühren im sogenannten privatwirtschaftlichen Bereich und viele andere Änderungen, z.B. im Bereich der 1. BImSchV, sind tägliche Praxis.

Das Schornsteinfegerhandwerk hat auch die letzten Etappen des Reformprozesses mit Bravour gemeistert. Die Wiederbewerbungsphase, in der sich ein Großteil unserer Arbeitgeber erstmalig einem Bewerbungsverfahren stellen musste, ist fast überall abgeschlossen, und auch hier zeigt sich, dass die meisten Sorgen unnötig waren. Unnötig, weil Verwaltung, Berufsverbände und jeder Einzelne sich gut vorbereitet hatten und somit auch dieser Herausforderung gerecht wurden.

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Juni 2014: Villarriba oder Villabajo

Kaum ein Thema im Schornsteinfegerhandwerk beschäftigt die Berufsangehörigen derzeit mehr, als die laufenden Bewerbungsverfahren in vielen Bezirken in allen Bundesländern.

Außer in den Bundesländern Berlin und Brandenburg ist es den zuständigen Behörden in keinem Bundesland gelungen, vergleichbare Verfahren zu etablieren. Dies führt zur nicht nachvollziehbaren Tatsache, dass exakt gleiche Bewerbungen in verschiedenen Bundesländern vollkommen unterschiedliche Ergebnisse erzielen. So werden die geforderten Kriterien des SchfHwG „Eignung, Befähigung und fachliche Leistung“ vollkommen unterschiedlich interpretiert und bewertet. In einigen Ländern werden Bildungsmaßnahmen bewertet, die in anderen Ländern wiederum keine Anerkennung finden. Manche Länder decken die Weiterbildung schon bei 20 Maßnahmen, selbst wenn diese weitere Qualifikationen beinhalten. Dann wird wiederum ...

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